By Jutta Röser, Tanja Thomas, Corinna Peil

ISBN-10: 353115916X

ISBN-13: 9783531159164

ISBN-10: 3531919490

ISBN-13: 9783531919492

Den Alltag auffällig zu machen und ihn als Bezugspunkt der Medienkommunikationsforschung in den Blick zu rücken, ist Ziel des vorliegenden Bandes. Im ersten Teil werden Konstruktionen von Alltag in medialen Deutungsangeboten thematisiert: Alltag in den Medien wird u.a. anhand von Reality-TV, Geschlechterinszenierungen in Serien sowie Konventionen im Journalismus untersucht. In den Beiträgen des zweiten Teils stehen Prozesse der Medienaneignung in Alltagskontexten im Mittelpunkt: Um Medien im Alltag zu beleuchten, wird der Gebrauch von Print-, electronic- und anderen Medien in ihrer Verflechtung mit alltäglichen Praktiken analysiert. Die versammelten Beiträge stellen dabei vielfältige Theoriebezüge her, so zu den Cultural experiences, den Gender Media reviews und den Arbeiten von Pierre Bourdieu.

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Thomas 2008b). Wood und Skegg (2008: 178) betonen nachdrücklich, dass die Entwicklung der Formate des Lifestyle-TV mit Individualisierung als Vergesellschaftungsprozess korrespondiert. Hilfreich erscheint mir dabei eine analytische Unterscheidung zwischen den komplementären Dimensionen von Individualisierung als gesellschaftlichem Prozess, mit dem Lebens- und Ungleichheitserfahrungen korrespondieren, und der diskursiven Anrufung von Individualität als einem Paradigma eines Vergesellschaftungsmodus, der durch die Ökonomisierung des Sozialen maßgeblich gekennzeichnet ist.

Mass Produced Fantasies for Women. London. Methuen. Müller, Eggo (1997): Funktionsgeschichte des Fernsehens. Eine Skizze zur Periodisierung. ): Der Film in der Geschichte. Berlin: Edition Sigma, 43–55. Müller, Eggo (2005): Performativ, transformativ, interaktiv. In: Montage/AV 14, Nr. 1, 137–154. 2009). ) (2004): Reality TV. Remaking Television Culture. New York: New York University Press. O’Sullivan, Tim (2005): From Television Lifestyle to Lifestyle Television. ): Ordinary Lifestyles. Popular Media, Consumption and Taste.

Dimensionen der Koorientierung in Prozessen alltäglicher Lebensführung. B. aufgrund von Genrewissen) die Diskussion mit anderen stimulieren und damit ein gemeinschaftliches kommunikatives Vergnügen (vgl. 14 Dass viertens Medienaneignung auch als Ergebnis einer phantasievollen Ver- bzw. a. Valerie Walkerdine (vgl. a. 1997) verschiedentlich gezeigt. Zudem hat Ien Angs (1986) bekannt gewordene Studie zur Rezeption der Serie Dallas exemplarisch verdeutlicht, dass Anschlussfähigkeiten von Medien- und Alltagserfahrung auf emotionaler Ebene stattfinden können („emotionaler Realismus“) und damit durchaus auch auf motivationaler Ebene alltäglicher Lebensführung bedeutsam werden können.

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Alltag in den Medien – Medien im Alltag by Jutta Röser, Tanja Thomas, Corinna Peil


by Steven
4.3

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